• Fotografie

    Fotoprojekt in Olten

    „Verliebt in Olten“ heisst mein aktuelles Fotoprojekt, welches ich während der Corona-Zeit lanciert und umgesetzt habe. Mit der Foto-Story geht es auf eine verliebte Reise durch Oltner Geschäfte. Das Model-Paar Anik und Gawril verbringen einen Tag in Olten. Sie schlendert durch die Dreitannenstadt, geht Shoppen, Eis essen und kauft sich eine Sonnenbrille, während er in dieser Zeit seine Muskeln strählt, Blumen kauft und einen Ring aussucht. Die beiden treffen sich dann zum Apero während Anik da den Blumenstrauss erhält. Beim Essen verloben sich die beiden und gehen anschliessend mit Freunden trinken und feiern. Diese komplette Geschichte wird mitte Juni als komplette Foto-Story veröffentlicht auf dem Facebook und Instagram Account von FotoFlashlight.
    Neun angesehene Geschäfte machen bei dieser Foto-Story mit. Die Idee dahinter ist, dass  FotoFlashlight und die neun Geschäfte sich gegenseitig auf Facebook und Instagram stärken und für einander Werbung machen. Die Fotoshootings durch FotoFlashlight sind für die Geschäfte gratis. Die gemachten Fotos werden auf den Social Medias veröffentlicht, verbunden mit einem Wettbewerb. Dieser soll dazu anregen, die lokalen Geschäfte zu berücksichtigen und wieder aktiv einkaufen zu gehen. Alle neun Firmeninhaber haben sofort zugesagt, als ich sie angefragt habe. Die Idee fanden sie super und haben auch sofort etwas für den Wettbewerb gesponsert. Es gibt Gutscheine oder Abos zu gewinnen und ich – FotoFlashlight – sponsere sogar ein Outdoor Fotoshooting für zwei Personen. Die Fotoshootings mit Anik und Gawril haben viel Spass gemacht. Die beiden sind in Wirklichkeit kein Paar und kennen sich seit dem Kindergarten. Spontan haben die beiden für das Projekt zugesagt, als ich sie angefragt habe.

    Die Idee zu dem Fotoprojekt kam mir während der Corona-Krise, als ich plötzlich viel Zeit zur Verfügung hatte und ich mich mit Facebook und Instagram etwas mehr auseinander gesetzt habe. Irgendwann kam mir plötzlich die grobe Idee. Die Vision fand ich toll und habe mich dann ran gemacht, die Idee auszuarbeiten und ein Projekt und ein Plan für die Realisierung zu erstellen. Die Auswahl der Geschäfte habe ich so getroffen, damit diese zu der Story passen. Ich fand es super, dass alle Geschäfte gleich von Anfang an so begeistert mitgemacht haben.

    Neues Projekt bereit für die Planung!

    Das Fotoprojekt „Verliebt in Olten“ endet mitte Juni. Mehrere Geschäfte haben mich schon angefragt, ob ich denn nicht noch eine Firma für meine Foto-Story brauche. Leider ist dies mit neun Geschäften abgeschlossen. Aber – ich habe bereits ein neues Vorhaben im Kopf. Nicht wie dieses. Anders, aber ebenfalls gut und einzigartig. Vielleicht haben die Firmen dann die Möglichkeit mitzumachen. Es wird wieder um Olten gehen. Denn Olten ist nicht einfach nur eine Stadt. Olten ist mein „zu Hause“. Olten liebt man, in Olten liebt man und wegen der Liebe ist schon mehr als einer nach Olten gezogen. In diesem Sinne also „Verliebt in Olten“.

  • Leben,  Tanzen

    Emotionaler Abschied…

    Und dann war es soweit.
    Der Tag, von dem ich schon seit Wochen wusste und mich darauf vorbereitet hatte, war da. Ein Tag voller gemischter Gefühle. Ein Tag, vor dem ich mich gefürchtet hatte. Ein Tag der Traurigkeit und ein Tag voller Emiotionen. Mit welchem Satz beginnt man diese Kommunikation? Wie sagt man den Mitarbeitern und Kunden, dass das Geschäft geschlossen bleibt und nicht wieder eröffnen kann?
    Es war keine einfache Zeit, die Corona-Zeit. Sie hat meinem Geschäft, das ich vor 14 Jahren von null auf aufgebaut habe, einfach das Genick gebrochen. Alle Versuche, das Geschäft am Leben zu erhalten, scheiterten. Es war hart, das zu akzeptieren, dass es nicht mehr weiter geht.
    Viele Tränen habe ich vergossen, in vielen Erinnerungen schwelgte ich und musste dennoch alles vorbereiten und weiterführen. Denn, mit dem, dass ich es weiss und akzeptiere, ist noch lange nicht alles abgeschlossen. Es gab noch Vieles zu organisieren und zu klären. Ich musste meine Stärke finden, um das alles noch abzuschliessen. Mehr oder weniger gut ging das dann auch. Meine Familie hat mich sehr dabei unterstützt und mir halt gegeben, mich in den Arm genommen und mir damit Kraft gegeben.
    So kam dann der Tag, an dem ich alles Kommunizieren musste. Ich war stark und emotional zugleich. Ich war traurig und erleichtert zugleich. Ich war durcheinander und klar im Kopf zugleich. Irgendwie habe ich dann die unschöne Nachricht ausgesprochen. Meine Mitarbeiter waren geschockt, traurig und bedauerten die Lage sehr. Es flossen Tränen, es wurde geschwiegen, geredet, umarmt (scheiss auf Corona-Abstand) und wir schwelgten in schönen Erinnerungen.

    Als ich dann die traurige Nachricht öffentlich machte und die Kunden informierte, waren die Reaktionen darauf sehr unterschiedlich. Die meisten Kunden haben sehr gut darauf reagiert, waren zwar geschockt, aber hatten Verständnis und Bedauern. Sie beauerten, dass ich mein Lebenswerk aufgeben musste. Einige sehr unschöne Reaktionen hatte ich allerdings. Aber ich habe mich an all den Anderen festgehalten und mir durch die positiven Meldungen Kraft geholt. Ich hatte einige ganz schöne Gespräche, die mir sehr gut getan haben.

    Jeder Abschied ist auch ein neuer Anfang!

    Für mich heisst es jetzt, das ganz zu verarbeiten. Die schönen Erinnerungen an die wundervollen 14 Jahre bleiben mir erhalten. Die Zeit bereue ich nicht und die kann mir niemand nehmen. Aber ich muss jetzt loslassen, verarbeiten und mich erst mal um mich selber kümmern. Erholung steht jetzt an erster Stelle, damit ich mich dann gestärkt und fit, auf das was kommt, konzentrieren kann. Denn jeder Abschied ist auch ein neuer Anfang.
    Wie mein neuer Anfang aussehen wird, hat mich eine Mitarbeiterin gefragt. Meine Antwort darauf war:
    Ich weiss es noch nicht. Ich lass es einfach mal auf mich zukommen…