• Leben,  Tanzen

    Emotionaler Abschied…

    Und dann war es soweit.
    Der Tag, von dem ich schon seit Wochen wusste und mich darauf vorbereitet hatte, war da. Ein Tag voller gemischter Gefühle. Ein Tag, vor dem ich mich gefürchtet hatte. Ein Tag der Traurigkeit und ein Tag voller Emiotionen. Mit welchem Satz beginnt man diese Kommunikation? Wie sagt man den Mitarbeitern und Kunden, dass das Geschäft geschlossen bleibt und nicht wieder eröffnen kann?
    Es war keine einfache Zeit, die Corona-Zeit. Sie hat meinem Geschäft, das ich vor 14 Jahren von null auf aufgebaut habe, einfach das Genick gebrochen. Alle Versuche, das Geschäft am Leben zu erhalten, scheiterten. Es war hart, das zu akzeptieren, dass es nicht mehr weiter geht.
    Viele Tränen habe ich vergossen, in vielen Erinnerungen schwelgte ich und musste dennoch alles vorbereiten und weiterführen. Denn, mit dem, dass ich es weiss und akzeptiere, ist noch lange nicht alles abgeschlossen. Es gab noch Vieles zu organisieren und zu klären. Ich musste meine Stärke finden, um das alles noch abzuschliessen. Mehr oder weniger gut ging das dann auch. Meine Familie hat mich sehr dabei unterstützt und mir halt gegeben, mich in den Arm genommen und mir damit Kraft gegeben.
    So kam dann der Tag, an dem ich alles Kommunizieren musste. Ich war stark und emotional zugleich. Ich war traurig und erleichtert zugleich. Ich war durcheinander und klar im Kopf zugleich. Irgendwie habe ich dann die unschöne Nachricht ausgesprochen. Meine Mitarbeiter waren geschockt, traurig und bedauerten die Lage sehr. Es flossen Tränen, es wurde geschwiegen, geredet, umarmt (scheiss auf Corona-Abstand) und wir schwelgten in schönen Erinnerungen.

    Als ich dann die traurige Nachricht öffentlich machte und die Kunden informierte, waren die Reaktionen darauf sehr unterschiedlich. Die meisten Kunden haben sehr gut darauf reagiert, waren zwar geschockt, aber hatten Verständnis und Bedauern. Sie beauerten, dass ich mein Lebenswerk aufgeben musste. Einige sehr unschöne Reaktionen hatte ich allerdings. Aber ich habe mich an all den Anderen festgehalten und mir durch die positiven Meldungen Kraft geholt. Ich hatte einige ganz schöne Gespräche, die mir sehr gut getan haben.

    Jeder Abschied ist auch ein neuer Anfang!

    Für mich heisst es jetzt, das ganz zu verarbeiten. Die schönen Erinnerungen an die wundervollen 14 Jahre bleiben mir erhalten. Die Zeit bereue ich nicht und die kann mir niemand nehmen. Aber ich muss jetzt loslassen, verarbeiten und mich erst mal um mich selber kümmern. Erholung steht jetzt an erster Stelle, damit ich mich dann gestärkt und fit, auf das was kommt, konzentrieren kann. Denn jeder Abschied ist auch ein neuer Anfang.
    Wie mein neuer Anfang aussehen wird, hat mich eine Mitarbeiterin gefragt. Meine Antwort darauf war:
    Ich weiss es noch nicht. Ich lass es einfach mal auf mich zukommen…

  • Leben

    Entscheidung treffen: 9 Tipps für leichteres Entscheiden

    Du stehst vor einer Entscheidung, bei der du wirklich nicht weisst, wie du dich entscheiden sollst? Diese Situation kenne ich nur zu gut. Gerade jetzt stecke ich in dieser Situation, dass ich eine schwierige Entscheidung treffen muss, die einschneidenden Einfluss auf mein Leben haben wird.
    Im Web habe ich mich etwas über das Thema «Entscheidungen treffen» umgesehen und schreibe nun hier diesen Blogartikel dazu. Vielleicht hilft der Artikel auch dir dabei, deine Entscheidung besser treffen zu können.

    Jeden Tag treffen wir unzählige von Entscheidungen. Dazu gehören ernsthafte Entscheidungen wie beispielsweise die Berufswahl, aber auch alltägliche Entscheidungen wie die Wahl des Frühstücks oder der Kleidung.

    WER DIE WAHL HAT, HAT DIE QUAL
    Heutzutage gibt es unzählige Wahlmöglichkeiten. Das Angebot in Einkaufsläden und Malls ist endlos. Immer neue Produkte kommen auf den Markt, welche noch mehr Entscheidungen mit sich bringen. Auch beruflich gibt es immer mehr Optionen mit neuen Studiengängen oder neuen Berufsfelder, welche die Berufswahl oder Weiterbildung immer schwerer machen.
    Und bei der Partnerwahl lassen sich viele Menschen ebenfalls diverse Optionen offen mit Dating-Apps und sozialen Medien, die immer neue Möglicheiten bieten. Bei so viel Auswahl fällt es schwer, sich auf etwas festzulegen.

    ICH KANN MICH NICHT ENTSCHEIDEN
    Was soll ich heute Anziehen? Welche Frisur soll ich heute tragen? Gehe ich mit dem Velo zur Arbeit oder heute doch lieber mit dem Auto? Was koche ich heute und auf was habe ich Lust?
    Jeden Tag gibt es unzählige Entscheidungen, die man treffen muss. Einige sind leichter zu treffen, während andere ein bisschen Bedenkzeit benötigen. Wichtige Lebensentscheidungen sind schwerer zu treffen, dennoch ist langes Nachdenken nicht immer förderlich.
    Wer zu viele Entscheidungen am Tag zu treffen hat, wird auf Dauer unglücklich.

    ENTSCHEIDUNGSFRUST
    Wer sich für etwas entscheiden muss, schliesst damit diverse andere Optionen aus. Es tauchen Fragen auf wie: «Was wäre, wenn ich mich für eine andere Option entschieden hätte?» Verlustangst führt dann oft zum Entscheidungsfrust. Das Treffen von Entscheidungen ist niemals leicht. Ständig besteht die Sorge, die falsche Entscheidung zu treffen und eine große Chance zu verpassen. Damit du deine Entscheidung treffen kannst, hier ein paar Tipps und Methoden, die es dir erleichtern können.

    RICHTIG ODER FALSCH?
    Ich glaube das gibt es nicht. Jede Entscheidung ist einfach nur eine Entscheidung. Jede Entscheidung kann man wieder verändern. Auch wenn man im Nachhinein merkt, dass die Entscheidung vielleicht doch nicht die richtige Wahl war, war die Entscheidung nicht falsch, sondern sie hat zum Prozess dazugehört. Wichtig ist, dass man weiss, dass man alles selber in den Händen hat und sich wieder neu Entscheiden kann.
    Zudem gibt es nicht immer nur schwarz und weiss. Manche Entscheidungen können auch mit einem Kompromiss gelöst werden. Und übrigens ist für dein einen etwas Richtig, was der Andere wiederum als falsch hält. Jeder muss also für sich entscheiden.

    TIPP 1: BAUCHGEFÜHL
    Um eine Entscheidung treffen zu können, ist es von Vorteil, wenn nicht nur dein Verstand, sondern auch dein Bauchgefühl daran beteiligt sind. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Gefühle bei der Entscheidungsfindung von Bedeutung sind. Das Unterbewusstsein trägt seinen Teil dazu bei, die richtige Entscheidung zu treffen. Hat dein Bauchgefühl und dein Unterbewusstsein bei der Entscheidung mitgewirkt, sind sie meistens besonders gut.
    Allgemein solltest du Entscheidungen eher mit dem Bauch als mit dem Kopf treffen. Überlässt du deinem Verstand die Entscheidung, fallen ihm mit Sicherheit immer neue Faktoren ein, die in deine Entscheidung einfließen sollten. Zu viele Informationen sorgen allerdings nur für Verwirrung und Stress. Stress sorgt wiederum für unüberlegte Entscheidungen. Oftmals hilft es, Entscheidungen schnell zu treffen, damit sich der Verstand nicht zu lange an unwichtigen Details aufhält.

    TIPP 2: ZIEL ZUR MOTIVATION
    Hast du ein Ziel? Dann verrät dir dieses Ziel, wohin die Reise gehen soll. Und somit wird es auch einfacher Entscheidungen zu treffen. Wer ein Ziel vor Augen hat, ist motivierter. Hast du noch kein Ziel? Dann setzte dich doch einfach mal mit deinen Wünschen auseinander. Stelle dir Fragen wie: Was ist meine Leidenschaft? Was möchte ich im Leben erreichen? Welche Werte sind mir wichtig? Wo möchte ich sein?
    Wenn du Antworten zu diesen Fragen hast, wird es dir leichter fallen, Entscheidungen zu treffen. Denn deine «richtige» Entscheidung ist häufig die, die dich deinem Ziel näher bringt.

    TIPP 3: STRESS VERMEIDEN
    Stress kann ENtscheidungen negativ beeinflussen und zu unüberlegten Handlungen führen. Wenn du dich durch stressige Situationen gedrängt fühlst schnell zu reagieren, kann dies das rationale Denkvermögen blockieren und zu impulsiven Entscheidungen führen, die du im Nachhinein bereuen könntest. Versuche also, wenn du in Stresssituationen wichtige Entscheidungen treffen musst, für Stressbewältigung zu sorgen. Tiefes Durchatmen und das Kauen von Kaugummi können hier schon für Erleichterung sorgen. Wenn immer möglich, vermeide also eine Entscheidung unter Stress und versuche deine Wahl gut gelaunt zu treffen. 

    TIPP 4: SICH FEHLENTSCHEIDUNGEN VERZEIHEN KÖNNEN
    Auch wenn du einmal eine Fehlentscheidung getroffen hast, solltest du nicht daran verzweifeln. Denn wie oben schon erwähnt. Ein Richtig oder Falsch gibt es nicht. Oft ist es in dem Moment der Entscheidungsfindung die plausibelste Option. Wichtig ist, dass du erkennst, was zu der Fehlentscheidung geführt hat. Was für Faktoren haben zu deiner Entscheidung geführt? Hast du dich von äusseren Umständen beeinflussen lassen? Musstest du unter Stress eine Entscheidung fällen? Hast du nicht auf dein innerstes gehört?
    Jetzt ist es wichtig, dass du deine damals gefällte Entscheidung akzteptierst, den Kopf nicht in den Sand steckst und abwägst, ob es eine neue Entscheidung braucht.

    Wenn man aufhört durchs Leben zu hetzten, wird man erstaunt sein, für wie viel mehr Leben man plötzlich Zeit hat.

    TIPP 5: DARÜBER SCHLAFEN
    Gute Entscheidungen werden häufig im Schlaf getroffen, denn dann hat das Unterbewusstsein einen ganz entscheidenden Einfluss bei der Entscheidungsfindung. Das Unterbewusstsein kann komplexe Sachverhalte oft umfassender Begreifen als der Verstand, vor allem wenn dieser zeitgleich mit anderen Dingen beschäftigt ist. Über Nacht kann das Unterbewusstsein die Informationen, die für die Entscheidungsfindung wichtig sind, verarbeiten. Also, dann schlaf mal drüber…

    TIPP 6: NICHT AUFSCHIEBEN
    Du solltest allerdings nicht zu lange warten. Je länger du über eine Entscheidung nachdenkst, umso mehr Faktoren fallen dir ein, die auf die Entscheidung Einfluss nehmen können. So kann es dann auch mal passieren, dass man den Überblick verliert und gar nicht mehr weiss, was man überhaupt will. Um dies zu vermeiden, solltest du also deinen ersten Eindruck in die Entscheidung einfliessen lassen.

    TIPP 7: PRO-UND-KONTRA-LISTE
    Wer kennt sie nicht. Die Pro-und-Kontra-Liste ist wohl das gängigste Hilfsmittel, um schwierige Entscheidungen zu treffen. Auf der Pro-und-Kontra-Liste kannst du Punkte die dafür und dagegen sind festhalten und visualisieren. Beim Ausfüllen solltest du ganz ehrlich zu dir sein. Wenn du eher Punkte dafür als dagegen suchst, hast du deine Entscheidung unterbewusst schon getroffen. Mit der Liste kannst du herausfinden, wie du zu einer Entscheidung stehst. Auch wenn die Entscheidung sich rational als die richtige erweist, kann dein Bauchgefühl dagegen sprechen. In diesem Fall lohnt es sich, auf das Bauchgefühl zu hören.

    TIPP 8: 10ER MODELL
    Kennst du diese Methode? Die ist auch ganz hilfreich, indem du dich selbst fragst, wie du in 10 Minuten, 10 Monaten und in 10 Jahren über deine Entscheidung denkst. Stelle dir in deinen Gedanken den Zeitsprung vor und schaue, was du dann über deine Entscheidung denkst? Bist du froh über diese Entscheidung? Bringt sie dich dahin, wo du in zehn Jahren stehen möchtest? Einige Entscheidungen können sich zuerst als «falsch» anfühlen, können aber langfristig die richtige Entscheidung sein. Diese Methode hilft dir dabei, dein Ziel vor Augen zu behalten.

    TIPP 9: WELCHER MENSCH WILL ICH SEIN
    Wir lassen jetzt folgende Frage mal sein: „Welches ist die bessere Entscheidung?“ Die Entscheidung ist schwer, weil es keine bessere Alternative gibt. Es gibt keine bessere Alternative, weil es für jede Alternative gute Gründe gibt.
    Deshalb fragen wir uns stattdessen jetzt: «Welcher Mensch will ich sein.» Mit dieser Frage findest du heraus, welche Gründe für dich wichtiger sind. Du findest heraus, welcher Mensch du sein willst und welche Entscheidung zu diesem Menschen passt. In dem Moment ist egal, welche Alternative besser ist, denn du entscheidest, welche Gründe für die jeweilige Alternative dir wichtiger sind. Und jetzt fällst du deine Entscheidung nicht mit einer Pro und Kontra Liste mit Vor- und Nachteilen, sondern indem du entscheidest, wer du lieber sein möchtest. Zwei Beispiele:

    • Möchtest du die Frau sein, die ein gewisses Risiko eingeht, weil sie sich unbedingt ihren Traum von der Selbständigkeit erfüllen möchte? Oder:
    • Möchtest du die Frau sein, die in ihrem Angestellten-Job bleibt, weil auch der Spaß macht und ein angenehmes Leben bietet?
      Oder
    • Möchtest du der Mann sein, der bei seiner Frau bleibt, die Verantwortung, die er einmal für diese Beziehung übernommen hat, weiterträgt? Der vielleicht eine Paartherapie macht? Der versucht, seiner langjährigen Beziehung wieder eine neue Qualität zu geben? Oder:
    • Möchtest du der Mann sein, der alleine einen Neuanfang macht? Der die Beziehung hinter sich lässt? Der neu herausfindet, welches Leben noch möglich wäre? Ohne diese Partnerin?

    Wichtig dabei ist:
    Das kannst nur du entscheiden. Niemand anderes kann dir sagen, welcher Mensch du sein willst.

  • Leben

    Starte gut gelaunt in den Tag …

    Der Morgen hat einen entscheidenen Einfluss darauf, wie wir in den Tag starten und den Rest des Tages angehen. Dass ein immer gleichbleibendes Morgenritual dabei helfen kann, ist ja bekannt. Ich habe mich in der Corona-Kirse entschlossen, mein Morgenriutal zu verändern. Aus dem Grund, weil ich seit beginn der Kirse viel weniger Bewegung habe als vorher. So recherchierte ich, was für Morgenrituale geeignet sind, um den Tag fit und gestärkt zu starten. Ich zeige euch hier meine Entdeckungen.

    NEUES RITUAL
    Bisher sah mein Morgenritual ganz eifach aus. Ruhig aufstehen, anziehen, Bett machen, im Badezimmer frisch machen, Kaffee trinken und dazu Facebook und Instagram checken und anschliessend mein Notebook starten, um mit der Arbeit zu beginnen.
    Ich habe mich im Internet umgesehen, was für ein Morgenritula zu mir passen würde. Denn nicht jedes Ritual ist für jeden gemacht. Eine kalte Dusche am Morgen ist definitiv nichts für mich. Oder Morgenseiten schreiben ist auch nicht für mich geeignet, da ich eher die Eule bin und lieber am Abend schreibe, so wie jetzt. 🙂 Aber ich wurde fündig. Bevor ich euch mein neues Ritual vorstelle und wie ich es angegangen bin, dies dann auch umzusetzten, zeige ich euch mal auf, was für tolle Rituale es für einen guten Start in den Tag so gibt. Vielleicht ist ja auch eins dabei, das für dich passen würde.

    WECKER
    Der Weckton deines Weckers ist das erste, was du am Morgen hörst. Deshalb sollte dieser wenn möglich nicht aus einem schrillem Klingeln bestehen. Denn ein schriller Ton kann in dir schon Stressreaktionen hervorrufen. Dein Wecker sollte dich gleich in einen positiven Zustand versetzten, damit du gut gelaunt in den Tag starten kannst. Such dir also einen angenehmen Weckton oder ein tolles Lied aus für dein Erwachen. Das kann etwas beruhigendes, etwas belebendes oder motivierendes sein. Je nach dem, was du magst.

    KALTE DUSCHE
    Die kalte Dusche habe ich ja schon erwähnt. Für mich wie gesagt nichts, hat aber durchaus eine gute und belebende Wirkung. Es bringt den Kreislauf in Schwung und macht so richtig wach. Für jeden Morgenmuffel sicher eine gute Wahl für sein Morgenritual. Täglich eine kalte Dusche zu nehmen ist ausserdem eine exzelente Möglichkeit, das Imunsystem langristig zu stärken. Es kann auch schon ausreichen, die morgendliche Dusche einfach mit einem kalten Guss zu beenden.

    FRÜHSTÜCK
    Kommen wir nun zum gesunden, vitalstoffreichen Frühstück. Dieses versorgt dich schon am Morgen mit Kraft damit du tagsüber produktiv sein kannst. Gut geeignet dafür sind zum Beispiel ein Müsli, Frühstücksbrei, Vollkornbrot, frisches Obst oder Smoothies. Im Internet findest du ganz viele tolle Rezept für ein gesundes Frühstück oder auch Shmoothies. Bestimmt findest du eins, das dir zusagt.

    FRISCHE LUFT
    Hast du mit geschlossenen Fenstern und Türen geschlafen? Dann ist die Luft in deinem Zmmer sehr verbraucht und abgestanden. Öffne gleich nach dem Erwachen das Fenster, atme die frische Luft ein, schau nach draussen und begrüsse den neuen Tag. Denn auch Düfte haben einen starken Einfluss auf unsere Stimmung und eignen sich perfekt für ein genussvolles Morgenritual. Atme also ein paar tiefe Züge frische Luft ein und sauge die Energie in dich hinein.

    MORGENSEITEN SCHREIBEN
    Auch das habe ich oben schon kurz erwähnt. Dieses Ritual eignet sich ganz gut, um seine Gedanken zu ordnen oder diese einfach aus dem Kopf raus zu bekommen. Setzt dich morens nach dem Aufstehen einfach vor ein Blatt Papier und schreibe alles auf, was dir in den Sinn kommt und dir durch den Kopf geht. Ziel ist es nicht ein tollen Aufsatz mit einem roten Faden zu schreiben und es gibt auch keine Note dafür. Sondern, es sorgt für Klarheit im Kopf und regt gleichzeitig auch die Krativität an. Versuchs doch einfach mal und schau, was passiert.

    ZIELE VISUALISIEREN
    Das „Gesetz der Anziehung“ besagt, dass wir auf das zugehen, was wir am meisten denken. Deshalb sind unsere Gedanken so wichtig! Durch das regelmässige Visualisieren von bestimmten Situationen wird es wahrscheinlicher, dass dies auch tatsächlich so eintreten. Deshalb male dir deine optimale Zukunft so detailreich wie möglich aus. Du kannst dir dann auch ein Vision Board machen, wo du deine Gedanken mit Fotos, Bildern, Texten, Motiven, Checklisten, Zitate und vielem mehr, als eine Art Collage aufs Papier bringst und visualisierst.
    Durch das regelmäßige vor Augen führen der eigenen Ziele spricht dein Unterbewusstsein dich tagtäglich darauf an, an deine Ziele zu glauben und an diesen zu arbeiten. Dadurch wirst Du automatisch produktiver.
    „Ein Ziel, das man nicht sieht, kann man auch nicht treffen.“ Also los, erstelle dir gleich ein Vision Board, das du dann jeden Morgen anschauen kannst.

    MEDITATION
    Das ist das Morgenritual schlechthin. Falls du mit den positiven Effekten von Meditation noch nicht vertraut bist, kann ich dir sehr empfehlen, dich mit der Methode vertraut zu machen. Hier ein Link zu einer CD „Meditation für Anfänger“ mit 6 geführten Meditationen. Ein Buch-Tipp noch, welches erklärt, was Meditation überhaupt ist: „Meditation ist nicht, was sie denken“. Im Internet gibt es aber noch ganz viele andere gute Bücher und Anleitungen zum Thema.
    Meditation macht dich entspannter und bringt deinen Geist in die richtigen Bahnen. Sie befreit dich von negativen Gedanken und steigert dein Körperempfinden. Ideal für alle, die morgens nicht aus dem Grübeln kommen und zu negativen Gedankengängen neigen. Denn durch die Meditation wirst du dich entspannter und ausgeglichener fühlen. Und so den Tag zu starten wäre doch was – oder?

    YOGA
    In den letzten Jahren wurden Yogaübungen in unserer Gesellschaft immer populärer. Viele Yogastudios sind wie Pilze aus dem Boden geschossen. Man muss aber nicht zwingend in ein Yogastudio. Diese Übungen kann man durchaus auch zu Hause ausführen. Wenn du noch gar keine Yoga-Erfahrungen hast, macht es vielleicht Sinn, einen Kurs zu besuchen, der dich so darauf vorbereitet, dass du die Übungen später zu Hause selber richtig anwenden kannst.
    Ähnlich wie bei Meditation, geht es auch hier darum, sich auf seine Körperempfindungen zu konzentrieren, was dann einen entspannenden Effekt hat. Zudem sind Yoga Übungen ein exzellentes Workout für den gesamten Körper. Es stärkt und dehnt die Muskeln, regt den Herz- und Blutkreislauf an und wirkt sich positiv auf den Blutdruck aus. Yoga ist für Körper, Geist und Seele. Eine wohltuende Kombination aus Sport und Entspannung am Morgen, die noch lange in deinen Tag hinein nachwirken wird.

    BEWEGUNG AN DER FRISCHEN LUFT
    Bewegung schüttet im Körper Endorphine aus, die für gute Laune sorgen. Das ist doch ein guter Grund, am Morgen gleich den Tag mit Bewegung zu starten. Wieso also nicht einen ausgedehnten Spaziergang an der frischen Luft machen der dich wach macht und dich belebt. Der Sauerstoff sorgt für eine rosige, schöne Haut und einen klaren Geist. Am optimalsten bewegst du dich natürlich in der freien Natur, abseits von Grossstadtlärm und Menschenmassen.

    WAS DU VERMEIDEN SOLLTEST
    Natürlich gibt es noch ganz viele andere Rituale und Methoden, gutgelaunt  in den den Morgen zu starten. Hier alle aufzuzählen würde den Rahmen allerdings sprengen. Rechechiere im Internet, wenn noch nichts dabei war, das dir zusagt.
    Eins ist allerdings noch ganz wichtig. Es gibt auch Dinge, die wir vermeiden sollten am Morgen. Schon wenn wir die weglassen kann es sein, dass wir gut gelaunt in den Tag starten.
    Morgens braucht der Körper erst mal eine Weile, um hochzufahren, das ist ganz natürlich. Deshalb sollten wir ihn nicht schon frühmorgens mit Reizüberflutungen plagen. Deshalb solltest du darauf verzichten, dirket nach dem Aufstehen dein Handy und deine E-Mails zu checken oder aber auch Zeitung zu lesen oder Nachrichten zu schauen. Halte auch Abstand von den sozialen Medien am Morgen. Das gelesene oder gesehene kann dich geistig beschäftigen und damit potenziell belasten. Das kann Stressreaktionen im Körper hervorrufen und schon kann der Tag nicht mehr gut gelaunt gestartet werden.
    Vermeide also diese Dinge gleich nach dem Aufstehen und gib deinem Körper die Zeit die er braucht um hochzufahren.

    Heute wird ein guter Tag. Also wach auf und lächle.


    KEINE ZEIT FÜR EIN LANGES RITUAL
    Die meisten Menschen wollen am Morgen zeitig aus dem Haus. Sie durchlaufen den Morgen mit einem gewohnten Ablauf, der es erlaubt, in der vorgegbenen Zeit aus dem Haus zu kommen. Für viele ist es also nicht denkbar, sich morgens viel Zeit zu nehmen für lange Rituale. Es gibt aber auch Kleinigkeiten, die man am Morgen ohne viel Zeitaufwand machen kann. Zum Beispiel der Wecker, die kalte Dusche, das Frühstück, das bereits aufgehängte Vision Board betrachten und einhalten, was man vermeiden sollte. Eine weitere Kleinigkeit, die morgens gut tut ist, ein lustigen Spruch zu lesen. Kaufe dir ein Witzbuch oder suche mehrere lustige oder aufmunternde Sprüche aus dem Internet raus und hängen diese gut ersichtlich auf.
    Wie ihr seht, gibt es viele Dinge, die man am Morgen machen kann. Suche dir nun dein Ritual das zu dir passt, damit du entspannt und gut gelaunt in den Tag starten kannst.

    MEINE AUSWAHL
    Da auch ich ein Mensch bin, der sich am Morgen nicht die Zeit für lange Rituale nehmen will, habe ich mich für folgendes entschieden:
    Ich habe den Weckton geändert, habe mir ein Vision Board erstellt und lasse die Sozial Medien am Morgen weg. Als nächstes versuche ich, ein Frühstück einzubauen. Bisher habe ich nie gefrühstückt.
    Aber – ich werde das angehen und schauen, ob ich mich dadurch morgens gestärkter fühle. Wir werden sehen… 🙂

  • Leben,  Willkommen

    Hallo – schön bist du da!

    Willkommen auf meiner Seite. Hier findest du Blog Beiträge die dich im Leben unterstützen können aber auch Beiträge über das Tanzen oder die Fotografie. Wieso? Das erkläre ich dir hier…

    Neuorientierung und Möglichkeit
    Ich bin Tina Kissling und tanze schon viele Jahre durchs Leben. Ich habe schon einiges erlebt, vieles gemacht und bin bis jetzt wörtwörtlich durchs Leben getanzt.
    Durch die Corona-Kirse habe ich mich neu orientiert im Leben. Ich habe den Kopf nicht hängen lassen oder aufgegeben, was in der Situation jedoch durchaus Angemessen gewesen wäre. Nein, ich habe einfach die perspektive gewechselt, alles aus einer anderen Sichtweise betrachtet und die Möglichkeit gepackt, mein Leben umzukrempeln.

    Mut und Motivation
    Dabei ist dann unteranderem diese Website und mein Blog entstanden. Ein neuer Lebensabschnitt beginnt für mich – und vielleicht auch für dich.
    Ich möchte Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen Mut geben und sie unterstützen.

    Tanzen und Fotografie
    Natürlich findest du hier auch viel bezüglich Tanzen und Fotografie. Auf der Seite @TinaDance siehst du, was für Kurse ich nach den Sommerferien wieder anbieten kann. Und auf Fotografie + Film siehst du ein Auszug aus meinem Portfolio.