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19 Tipps für bessere Fotos mit dem Smartphone

Aktualisiert: 12. Dez. 2022

Man hat es immer dabei und die heutigen Kameras in den Smartphones machen sehr gute Fotos. Vielleicht wendest du ein paar Tipps schon automatisch richtig an. Möglicherweise ist jedoch noch der eine oder andere Tipp dabei, den du noch nicht kennst und dir so zu noch besseren Fotos verhilft.


Hochzeitsfotografie, Smartphone-Fotografie, Tina Kissling
Smartphone Fotos sind heute schon sehr gut. Foto: Tina Kissling

1 Linsen sauber halten

Das tönt vielleicht logisch und simpel. Ist es auch. Jedoch wird am Smartphone oft vergessen, die Linse zu säubern. Dies kann dann dazu führen, dass das Foto aussieht, als hätte man einen milchigen Schleier über das Bild gelegt. Das Bild wirkt trüb. Die Linse kann man ganz einfach mit einem Taschentuch, dem T-Shirt oder einem Brillenputztuch reinigen.

2 Smartphone richtig halten - warum?

Wie hält man das Smartphone zum Fotografieren denn überhaupt richtig? Man hält es mit beiden Händen. Dies erzeugt mehr Stabilität und die Bilder verwackeln weniger. Also fixiere das Smartphone immer mit beiden Händen. Noch mehr Stabilität erhältst du, wenn du deine Arme währenddessen an deinen Körper drückst. Am besten machst du das Foto, nach dem du eingeatmet hast und dann für einem Moment den Atem anhältst.


3 Querformat oder Hochformat?

Das Eine ist nicht besser als das Andere. Und heute wird das Hochformat viel öfter verwendet als noch vor der Zeit von Social Media. Denn seit es die Instagram Stories gibt, wird sehr viel in Hochformat fotografiert und gefilmt. Für Landschaftsaufnahmen oder Gruppenfotos wird aber immer noch sehr oft das Querformat verwendet. Natürlich gibt es auch noch das Quadrat- oder das Panoramaformat. Versuche mal aus, in welchem Format dein Objekt besser zur Geltung kommt und mache ein Hoch- und ein Querformatbild.



4 Rasteransicht aktivieren

Mithilfe des Rasters kannst du bessere Bildkompositionen (sieh weiter unten) machen. Den Raster kann man auf dem iPhone sowie auch bei den professionellen Kameras einstellen und wird von Profis gern gebraucht. Den Raster stellst du beim iPhone unter: Einstellungen - Kamera - Raster. Es werden nun zwei horizontale und zwei vertikale helle Linien angezeigt, so dass nun dein Display in 9 gleiche Rechtecke eingeteilt ist. Vielleicht musst du dich am Anfang noch etwas daran gewöhnen, dass du jetzt so helle Linien siehst beim Fotografieren. Aber glaube mir, mit der Zeit möchtest du diese nicht mehr missen.


5 Horizont und Linien

Überall hat es Linien. Sei dies bei Häusern, Bäumen, beim Horizont, Berg, Auto, bei der Strasse, den Gleisen... Mit Hilfe der Rasteransicht kannst du auch hier versuchen, die Linien auszurichten. Schau darauf, dass der Horizont gerade ist. Das menschliche Auge sieht das sofort, wenn der Horizont nicht ausgerichtet ist. Du kannst auch versuchen diagonalen einzubauen in dein Bild.



6 Bildkomposition

Darüber könnte ich jetzt lange reden. Aber das wichtigste ist hier, dass du darauf achtest, dass du mit Hilfe des Rasters dein Objekt auf einen der Schnittpunkte legst. Das Bild wird mit dem Raster horizontal und vertikal gedrittelt. Die Drittels Regel verhilft dir zu einer schönen Bildeinteilung. Versuche es doch gleich mal aus.


7 Portraitmodus für Hintergrundunschärfe

Du kennst sicher den Portraitmodus beim iPhone. Eine Funktion, die ich am neuen iPhone liebe. Denn durch den Portraitmodus bekommen wir eine Hintergrundunschärfe, die das Bild harmonischer wirken lässt. In der Fotografie nennt man das die Tiefenschärfe. Je verschwommener der Hintergrund ist, desto mehr hebt sich dein Objekt hervor. Versuche es doch mal und setzte dein Objekt mit dem Portraitmodus in den Fokus.


Foto Tina Kissling, Smartphone-Fotografie

8 Ändere das Objektiv

Ich liebe mein neues iPhone und die Möglichkeit, dass ich da nun die Ultra-Weitwinkelkamera einstellen kann. Es eröffnet mir vor allem in der Landschaftsfotografie bessere Möglichkeiten. Ultra-Weitwinkelkamera ist, wenn du das Rad auf 0.5 stellst. Bei 1 ist es die Weitwinkelkamera und bei 2 nennt man es Telefonkamera. Achte aber darauf, dass wenn du die Ultra-Weitwinkelkamera benutzt dein Smartphone nicht zu sehr neigst. Das kann zu Verzerrungen vom Bild führen.


9 Nutze ein Smartphone-Stativ

Ein Smartphone-Stativ wird vor allem dann empfohlen, wenn es um Nachtaufnahmen oder Langzeitbelichtungen geht. Oft ist es aber auch hilfreich für Selfies oder Videos. Es gibt da ganz viele verschiedene Hersteller und verschiedene Stative. Achte darauf, dass es einen Kugelkopf hat. So kannst du das Smartphone in alle Richtungen fixieren.


10 Perspektiven wechseln

Schon mal was von der Frosch-, der Vogel- und der Zentralperspektive (Augenhöhe) gehört? Die meisten Fotos werden in der Zentralperspektive gemacht. Wir erhalten jedoch mehr Abwechslung und kreativere Fotos, wenn wir uns auch mal hinknien und so in der Froschperspektive fotografieren oder auch mal auf einen Bank oder einen Baumstumpf steigen und von der Vogelperspektive aus ein Bild machen.



11 Nachtmodus verwenden

Der Nachtmodus ist eine neue Funktion beim iPhone, welche schon sehr gute Bilder macht. Allerdings empfehle ich dafür, dass man ein Stativ benutzt, um so Verwackelungen zu verringern. Die Belichtungszeit wird im Nachtmodus automatisch bestimmt. Man kann jedoch den Regler der Belichtungszeit selber manuell verschieben und so etwas herumexperimentieren. Der Nachtmodus ist eine Langzeitbelichtung. Das heisst also nicht nur für den Fotografen, sondern auch für das Objekt oder das Modell - still halten.


12 Fokus und Belichtung anpassen

Bei den meisten Smartphones wird der Fokus und die Belichtung automatisch eingestellt. Eine Gesichtserkennung sorgt für eine ausgewogene Belichtung der Gesichter. So muss man selten Anpassungen machen und kann einfach darauf los knipsen. Doch manchmal ist es erforderlich, dass man den Fokus setzt, wenn man zum Beispiel eine Blume in den Fokus setzen will und nicht das Gesicht. Dazu kannst du einfach auf dem Bildschirm auf den Bereich tippen, welcher fokussiert werden soll. Ein gelbes Quadrat erscheint in dem Bereich in welchem der Fokus nun liegt. Ausserdem siehst du neben dem gelben Quadrat eine kleine Sonne. Dies ist der Regler für die Belichtung. Du kannst nun den Regler nach oben (wird heller) oder nach unten (wird dunkler) ziehen.


13 Verwende natürliches Licht ohne Blitz

Ich benutze mit meinem Smartphone den Blitz nie oder dann bewusst eingesetzt. Denn Blitze nehmen die Atmosphäre, wenn ich zum Beispiel ein Paar bei Kerzenlicht und gedimmtem Licht fotografieren möchte. Die Gegenstände werden zu Grell, die Gesichter zu blass und die Stimmung auf dem Bild erkennt man nicht. Ich verwende immer nur natürliches Licht und versuche, die Stimmung so naturgetreu wie möglich wiederzugeben auf den Fotos. Also schalte den Blitz an deinem Smartphone gleich fix auf aus und versuche es mal nur mit natürlichem Licht.


14 Licht und Schatten für kreative Effekte

Um fotografieren zu können, brauchen wir Licht. Ohne Licht können wir nicht fotografieren. Zum Licht gehört aber auch der Schatten. Und die Schatten können wir für kreative und interessante Effekte nutzen. Ein Bild wirkt gleich ganz anders, wenn über dem Gesicht ein wenig Schatten liegt. Schatten können wir im Freien suchen oder wir können sie auch mit Absicht hinzufügen mit verschiedenen Materialien wie zum Beispiel ein Sieb mit Löcher, ein Palmenblatt oder einen Karton, in den wir ein Muster geschnitten haben. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt und am besten probiert man es einfach mal aus.


15 Spiegelungen verwenden

Bilder wirken gleich viel interessanter, wenn zum Beispiel eine Spiegelung enthalten ist. Dies kann ein Fenster sein, ein Spiegel, eine Glasplatte, aber auch in der freien Natur finden wir Möglichkeiten für Spiegelungen. So zum Beispiel in einer Pfütze nach Regen. Oder in einem See. Spiegelungen gibt es aber auch in Sonnenbrillen. Halte die Augen offen und versuche interessante Spiegelungen einzubauen.



16 Auslöser verhindern verwackeln

Damit deine Bilder noch weniger verwackeln kannst du den Selbstauslöser verwenden. Super hilfreich auch bei Selfies. Ohne Selbstauslöser wäre ich aufgeschmissen. Viele meiner Selfies mache ich mit dem 3 Sekunden Selbstauslöser, den du ganz einfach bei dem iPhone einstellen kannst. Öffne deine Kamera und klicke auf den Pfeil der nach oben zeigt. Unten erscheint nun eine Leiste mit Funktionen. Wähle die Uhr. Nun hast du die Möglichkeit 3 oder 10 Sekunden einzustellen. Auch bei Nachtaufnahmen empfehle ich den Selbstauslöser, da es beim Drücken auf den Auslöser oft eine kleine Erschütterung gibt.


17 Bildbearbeitung

Wunderst du dich, warum die Bilder auf Facebook oder Instagram immer so toll aussehen?

Tja, die meisten Fotografen oder Instagramer nutzen Apps zur Nachbearbeitung. Die Bildbearbeitung gehört heute einfach dazu. Dank verschiedenen Apps kannst du die Informationen aus dem Bild herausbearbeiten. Idealerweise nimmst du dein Bild im RAW-Modus auf, denn nur so kannst du die optimale Nachbearbeitung aus deinem Foto rausholen. Dies geht am iPhone nur über die App Lightroom von Adobe. Wenn du die Adobe Cloud nutzt, ist diese App für dich kostenlos.


18 Apps für die Nachbearbeitung

Unterdessen gibt es ein riesiges Angebot an Apps für die Nachbearbeitung von Fotos. Und jeder hat da seine eigenen Favoriten. Ich kann dir sagen, welche meine sind.


Wie oben schon erwähnt, nutze ich am meisten die Adobe Lightroom App. Für mich ist diese App die Beste. Ab und zu verwende ich auch die App Snapseed. Je nach dem, was es zu machen gibt an dem Foto. Snspseed hat da ein paar Tools, die Lightroom nicht hat, oder auf Snapseed einfacher sind. Und um Flecken oder Personen aus einem Bild zu entfernen, nutze ich ab und zu auch die App TouchRetouch.

Viele nutzen für die Nachbearbeitung auch die App VSCO oder Darkroom. Die beiden nutze ich selber nicht und kann daher nichts dazu sagen.

Probiere am besten einfach mal unterschiedliche Apps aus und nutze die Anwendungen die dir am besten zusagen.

19 Nicht Zoomen - warum?

Das einzige Zoom das ich verwende mit meinem Smartphone sind meine eigenen Beine. Bewege dich näher oder weiter weg zum Motiv. Ansonsten lass die Finger vom Zoomen an dem Smartphone. Denn Smartphones haben keinen optischen, sondern einen digitalen Zoom, das heisst, so bald du ein Bild hinein zoomst, verlierst du an Bildqualität. Das Bild wird verpixelt und unscharf. Also lass es lieber sein und bewege dich! :-)



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