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Meine lange Reise zurück zu dem, was ich eigentlich schon immer wollte.

Aktualisiert: 22. Dez. 2022

Die Fotografie ist für mich mehr als nur ein schönes Bild. Für mich sind es Erinnerungen für die Zukunft. Denn die Fotografie vermag das Unmögliche. Sie kann dem Augenblick DAUER verleihen.


Tina Kissling, Fotografin
Tina Kissling: "Ich bin auf dem Weg..." Danke für das Foto an meinen Kollegen: Ernest Stierschneider

Vor über 30 Jahren war es mein Traum und Wunsch, den Beruf als Fotografin zu erlernen. Leider wurde daraus nichts, da es nicht viele freie Lehrstellen gab und alle bereits auf mehrere Jahre ausgebucht waren. So musste ich mich für einen anderen Beruf entscheiden. So lernte ich Reprografin. Einen Beruf, den es so heute gar nicht mehr gibt.


„Als Journalistin war ich viel unterwegs. Und immer mit dabei war die Fotokamera.”

Meine ersten Bilder waren analog Während meiner Lehre zur Reprografin besuchte ich in der Schule das Freifach Fotografie. Damals fotografierte man noch analog und ich lernte auch die Filme zu entwickeln. Es machte mir riesen Spass und ich fotografierte auch oft privat in meiner Freizeit. Später begleitete mich die Fotografie auch beruflich, als ich als Quereinsteigerin in einer Wochenzeitschrift als Journalistin arbeitete. Für eine Zeitung zu schreiben war ein riesen Wunsch von mir, da ich schon in der Schulzeit immer gerne geschrieben habe. Ich schrieb damals für die Schülerzeitung bereits viele Artikel. Als Journalistin waren wir viel Unterwegs zu Interviews oder für Berichterstattungen. Immer dabei war natürlich die Fotokamera. Denn all dies musste nicht nur schriftlich, sondern auch mit Bildern festgehalten werden. Immer noch wurden die Fotos analog gemacht und jedes Mal, wenn ich den Film beim Entwickeln abholte, war ich gespannt auf die Fotos. Sind sie scharf? Sind sie gut belichtet?


Die erste digitale Kamera Später löste dann die digitale Fotografie das analoge Zeitalter ab und auch ich kaufte mir meine erste digitale Spiegelreflexkamera der Marke Sony. WOW, was für ein Unterschied und was für eine tolle Sache, dass man die Fotos direkt sah. Ich war begeistert. Ich fotografierte in meinen Ferien viel mit der Spiegelreflexkamera und nahm nicht wie andere, eine kleine kompakte Kamera mit. Es folgten bei mir mehrere Jahre lang eine Zeit, in der ich die Kamera nur privat und in den Ferien brauchte. Beruflich war ich als Tanzschulinhaberin und Tanzlehrerin unterwegs und tätigte auch da einfach gelegentlich Fotos von Kursen für die Werbung.


Tina Kissling, Fotografin,
Tina Kissling: "Jetzt ist die richtige Zeit." Foto: Ernest Stierschneider

2017 der Schritt zum Anfang

Im Jahr 2017 entschloss ich mich, aufgrund einer drastischen Veränderung in meinem Leben, etwas für mich zu machen und besuchte einen CAS-Kurs in Fotografie. Wie heisst es doch so schön. «Und plötzlich weisst du: Es ist Zeit etwas Neues zu beginnen und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen.» Für 1 ½ Jahre lang besuchte ich die Schule, welche mir viel Theorie und etwas praktische Erfahrung vermittelte. Nach der Ausbildung beschloss ich jedoch, dass ich nun viele praktische Workshops besuchen will, um noch mehr Feinheiten in der Praxis zu lernen. Es braucht die Theorie, aber vor allem braucht es viel praktische Übung. Übung macht den Meister – so heisst doch das Sprichwort. Ja und so absolvierte ich mehrere tolle Workshops in diversen Themengebieten im In- und Ausland.

Ich fotografiere übrigens heute nicht mehr mit Sony, sondern haben schon vor Jahren gewechselt auf Canon. Heute habe ich eine Canon 5D Mark IV sowie die Spiegellose Caonon R6 mit diversen Objektiven.

„Heute bin ich nicht mehr so nervös wie bei meinen ersten Shootings."

Übung macht den Meister Nach und nach erhielt ich auch immer mehr Fotografie-Aufträge und freute mich riesig über jeden einzelnen noch so kleinen Fotojob. Auch heute freue ich mich natürlich über jeden Auftrag. Heute nicht mehr ganz so nervös und aufgeregt wie bei den ersten paar Mal. Denn wie gesagt, Übung macht den Meister. Und mit jedem Auftrag und jedem Shooting lernt man wieder was Neues dazu und verbessert seine Kenntnisse.


Tina Kissling, Fotografin
Tina Kissling: kreative Fotografin Foto: Ernest Stierschneider

Meine Fachgebiete Ich fotografiere Hochzeiten, mache Paarshootings für die Verlobung, erstelle kreative Portraits im Studio oder Outdoor, mache viel Sportfotografie (Eishockey, Tennis, Tanzen, Football), werde oft gebucht für Business-Fotos und liebe es Familien- oder Babybauchfotos zu machen. Mit meinen Kenntnissen in diversen Themengebieten bin ich sehr flexibel und daher auch breitgefächert ausgebildet. Auf meiner ersten grossen Reise nach Südafrika konnte ich das erste Mal "Wildlife" fotografieren. Ich liebe diese Tiere und bin fasziniert von der Tierwelt in Südafrika. Fotos von Tieren zu machen ähnelt der Sportfotografie, da die "Models" nicht still da sitzen und ich ihnen keine Anweisung geben kann. Gute Fotos von wilden Tieren zu machen hat auch immer etwas mit Glück zu tun. Zur rechten Zeit am rechten Ort und man hat schon ein tolles Foto.


„Südafrika brachte mich dazu, dass ich jetzt Workshops und Fotoreisen anbiete."

Workshops leiten? Ich? Ich wurde schon mehrmals darauf angesprochen, ob ich denn nicht selber Workshops anbieten will. Ich habe ja genügend Erfahrung und vor allem auch die Unterrichtserfahrung von Seiten meiner Tanzschule. Bis vor einem halben Jahr war ich noch nicht so weit. Doch jetzt, nach meiner Reise in Südafrika, will ich damit starten. Das Know How zum Unterrichten habe ich definitiv. Und auch in der Fotografie fühle ich mich sattelfest. Dies bemerkte ich in meiner Zeit in Südafrika, als ich doch dem einen oder anderen Teamkollegen helfen und Tipps geben konnte. Das war dann auch der Auslöser dazu, dass ich mich nun entschlossen habe, Fotoworkshops anzubieten und auch Foto-Reisen.


Verbinden meiner Gaben Nun möchte ich die Fotografie, das Schreiben und das Unterrichten vereinen und beginne nun, Fotoreisen anzubieten und schreibe Blogs zu den Themen Reisefotografie, Reisen und Fotografieren. Gibt es einen besseren Job für mich? Schade, dass ich erst jetzt auf diese tolle Verbindung gekommen bin. Denn ich finde, dies ist genau das Richtige für mich. Und wenn ich so darüber nachdenke, ist vielleicht auch mein Alter ideal, weil ich schon viel Lebenserfahrung mitbringe und so auch genau weiss, wovon ich spreche und was Kunden erwarten werden. Na dann - los geht’s.



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